Leistungen
Teilhabe an Arbeit und Beruflicher Bildung,
Ihre Chance zum Einstieg in das Arbeitsleben
Können Menschen auf Grund einer geistigen, körperlichen, psychischen oder mehrfachen Beeinträchtigung nicht oder noch nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden, haben sie das Recht (SGB IX, §§ 40 und 41) auf einen Platz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM).
Ziel der Beruflichen Bildung in der LWB
Unsere berufliche Bildung und die Vorbereitung von Menschen mit Behinderungen auf eine Erst- und Wiedereingliederung orientiert sich an der Normalität. In einem umfassenden Beratungsangebot klären wir die persönlichen Voraussetzungen jedes einzelnen Teilnehmers der Maßnahmen und deren Perspektive innerhalb der Lichtenberger Werkstatt für behinderte Menschen und außerhalb einer WfbM.
Verlauf der Beruflichen Bildung
Die Teilnehmer können im dreimonatigen Eingangsverfahren die verschiedenen Angebote des Berufsbildungsbereiches kennen lernen. Unter der fachlichen Anleitung der Gruppenleiter und der sozialen Betreuung von Sozialarbeitern und Psychologen finden Sie Ihre speziellen Interessensgebiete, Fähigkeiten und Sozialkompetenzen heraus. Entsprechend dieser gemeinsamen Erfahrungen wird ein individueller Eingliederungsplan erstellt und der mögliche Einsatz im Arbeitsbereich oder auf einem Außenarbeitsplatz gewählt.
Der Fachausschuss der WfbM gibt dazu die nach § 2 Abs. 2 WVO geforderte Stellungnahme ab.
Wir unterstützen Sie auch bei der Suche einer Berufsbildungsmaßnahme außerhalb unserer Werkstatt. Stellt sich heraus, dass die Förderung in der Werkstatt weiter erfolgen sollte, schließt sich der zweijährige Berufsbildungsbereich an, der in einen Grund- und einen Aufbaukurs von jeweils einem Jahr aufgeteilt ist. Innerhalb des ersten Jahres werden Praktika angeboten, um die Teilnehmer bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen.
Die Teilnehmer werden individuell und angepasst an ihre Bedürfnisse und Leistungsfähigkeit an die verschiedenen Arbeitsprozesse herangeführt. Ziel des Berufsbildungsbereiches ist es, den Teilnehmer bei der Erst- und Wiedereingliederung in das Arbeitsleben zu unterstützen. Während der Teilnahme im Berufsbildungsbereich bieten wir neben einer fundierten Beratung durch Sozialarbeiter und Psychologen u.a. folgende begleitende Maßnahmen an:
- Schulung der Kulturtechniken
- Lernbüro
- Sport/Schwimmen
- PC-Kurse
- Sexualkunde
- Verkehrserziehung
- Theorietag (für die Teilnehmer am Aufbaukurs)
Wenn nach Absolvierung des Berufsbildungsbereiches ein Wechsel auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bzw. in eine Ausbildung nicht möglich ist, dann besteht Anspruch auf einen Platz im Arbeitsbereich der Werkstatt. Die hier angebotenen individuell zugeschnittenen Tätigkeiten orientieren sich am ersten Arbeitsmarkt und entsprechen den Bedürfnissen, Interessen und Neigungen der Werkstattbeschäftigten (SGB IX, § 136).
Nicht Produktion und Umsatz stehen im Vordergrund der Werkstattarbeit, sondern berufsfördernde und berufsbildende Maßnahmen. Diese Maßnahmen sollen helfen, die Persönlichkeit zu entwickeln, so dass sich auch nach einer gewissen Verweildauer im Arbeitsbereich Möglichkeiten zum Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ergeben können.
Für die Beschäftigten der LWB besteht die Möglichkeit der Teilnahme am Training und an Wettkämpfen von Special Olympics Deutschland in Berlin e.V. und der SG Rehabilitation Berlin-Lichtenberg.


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